LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

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Charly
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LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#1

Beitrag von Charly » Mo Dez 11, 2017 6:43 pm

Protokoll Wasserschaden/ Verstopfung / Fäkalien

Donnerstag, 12.10.2017

Nachmittags von leeren Keller (Leerwohnung?) kleiner Rinnsal zum Abfluss direkt hinter Kellertür. Sah aus als ob jemand dort Flüssigkeit verschüttet hatte.

Abends:
Spät Abends noch mal kontrolliert. Der leere Keller ist sehr feucht.

Gegen Mitternacht noch einmal nachgeschaut. Jetzt sieht man das es überall im leeren Keller von der Decke tropft.


Freitag, 13.10.2017:

8:00 Uhr: Frau T. (Mieterin über der leeren Wohnung) klingelt bei mir. Ihr 1.Keller ist ebenfalls naß und es tropft von dort verlaufenden Rohren und Decke.

8:30 Uhr:

Melde telefonisch den Schaden bei B & O. Mittags kommt ein Handwerker ( B & O oder Service Wohnen plus?). Öffnet die leere Wohnung. Es stinkt furchtbar! Das Bad ist überflutet mit schmutzigen Wasser, Die Wannenverkleidung weist große schwarze Flecken auf - eventuell Pilz. Die Toilette ist voller WC-Papier. Im Flur sieht man, das das Wasser bereits auch dort geflossen ist. Die Ränder unten am Boden sind feucht. Draußen an der Fussmatte ist ebenfalls ein feuchter Streifen.

Der Handwerker sagte das er nichts tun kann (weil die Mieterin in der oberen Wohnung nicht da ist?). Er ruft aber sofort die Firma TurboFix an. Nur ob da heute jemand kommt, ist fraglich (O-Ton Handwerker).

TurboFix kommt nicht.

Samstag, 14.10.2017:

Frau T. räumt ihren 1. Keller. Dort steht ein Gefrierschrank. Es stinkt furchtbar. Es tropft massiv. Der Boden ist bereits durchnäßt. Frau Tunkiz ruft B & O an. Man benachrichtigt Turbo Fix.
TurboFix kommt NICHT.

Mittags / Nachmittags:

2. Keller von Frau T. ist nun auch betroffen. Dort lagert sie etliche Gegenstände. Es tropft zügig von den Wänden, Rohre, Decke. Die Wände sind naß. Das Dreckwasser läuft die Wände runter. Sie muss den Keller räumen. Alles wird notfallmäßig in den Waschkeller gelagert.

Aus den alten Kamin/Ofenschacht läuft ebenfalls dreckiges stinkendes Wasser.

Im Treppenhaus sind Wasserflecke sichtbar. Blasen bilden sich. Eine platzt auf. Nun stinkt es noch mehr. Auch an der Hausfassade außen, wo die 3 Keller sind, sieht man Wasserflecke.

Frau T. ruft wieder B & O an. Wieder heißt es man benachrichtigt TurboFix.

Turbo Fix meldet sich nicht noch kommt ein Handwerker vorbei. Frau Tu. soll sich am Montag noch mal melden!

Abends:

Nun ist auch noch die Heizung ausgefallen. Die Heizungsrohre im Keller sind klatschnaß. Ob da ein Zusammenhang besteht weiß ich nicht.

Montag, 16.10.2017:

Morgens – der leere Keller trocknet langsam. Der Boden ist nicht mehr überflutet. Es tropft nur noch in den Ecken in Frau T. 1.Keller oben links ist ein dünnes Rohr (eckig) mit silbernen Isolierband - dort tropft es noch vermehrt raus oder aus der Decke dadrüber. Im 2. Keller von Frau T. oben rechts tropft es noch aus der Decke. Dort laufen auch zwei Heizungsrohre, welche sehr feucht sind.

10:50 Uhr
Ich rufe B & O wegen Heizungsausfall an. Der Schaden wurde bereits von anderen Mieter gemeldet.

11:00 Uhr: Heizungsmonteure sind vor Ort.

12:00 Uhr:
Anruf von TurboFix – leider verpasst.

14:20 Uhr:

2.Anruf von TurboFix. Sie haben keinen Schlüssel für die Wohnung. Will sich an den Vermieter wenden.


Charly
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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#2

Beitrag von Charly » Mo Dez 11, 2017 6:55 pm

Nachmittag:
Es tropft fast nicht mehr in den Kellerräumen.

Ca 17:00 Uhr:

Die Frau, die in der leeren Wohnung regelmäßig die Wasserleitungen spült ist da. Ich warne sie wegen der gefluteten Wohnung. Sie schließt die Wohnung auf. Es stinkt bestialisch! Der Flur ist jetzt ganz mit Fäkalien - und Wasser geflutet. Im Bad steht das Dreckwasser einige Zentimeter hoch. Es gluckt im Bad, die Frau schaut nach. Das läuft in Schwall das Fäkalienwasser unten aus der Toilette.
Sie sagt, das sie morgen zur LEG geht. Sie hat der LEG (Mieterbüro?) bereists gemeldet, das sich die Armaturen kaum bewegen lassen, auch kann sie den Haupthahn von der Wohnung nicht bewegen (nicht abstellen). Der Ablauf ist mangelhaft, es fließt nur sehr zögerlich ab.

Sie stellt die Fenster im Wohn – und Schlafzimmer auf Kipp.

Ich schreibe meiner Freundin in Hessen Nachts noch ein kurze Mail. Bin sehr erbost, das sich niemand um den akuten Schaden kümmert.

Dienstag, 17.10.2017:

Meine Freundin ist fassungslos. Sie ruft bei der LEG – Kundenservice und die Firma B & O an und schildert den Zustand. Die Frau von B & O scheint ziemlich genervt als sie die Adresse hört. Komisch meine Schadensmeldung ist gar nicht mehr in deren System. Die Frau von der LEG ist fassungslos und will sich persönlich darum kümmern.

10:25 Uhr:

Ein Handwerker (Service Wohnen Plus oder wie die Firma heißt) klingelt. Er öffnet die Wohnung und hat sofort den Arm vor Nase und Mund.

„Da muss TurboFix kommen“. Ich kann das nicht mehr hören uns sage ihm: die sollten seit Freitag kommen. Gestern rief von denen jemand an aber hatte keinen Schlüssel für die Wohnung, o dass er sich an die LEG wenden wollte. Aber gekommen ist niemand. Nicht mal der Hausmeister, der keine 2 Minuten entfernt im Mieterbüro sitzen sollte.

Wenn heute niemand kommt dann rufe ich morgen das Gesundheitsamt an.“

Ich wies auch noch mal auf die Schäden im Keller und Treppenhaus hin. Daraufhin telefonierte er und gab mir anschließend den Schlüssel für die leere Wohnung. Er holt sich ihn in den nächsten Tagen ab.

Er versprach das die Verstopfung HEUTE beseitigt wird. Na ja abwarten….

11:45 Uhr:
TurboFix ruft an. Sie schicken einen Monteur.

12:30 Uhr

TurboFix ist vor Ort. Toilette geleert und alles abgesaugt. Im Flur die Fäkalien weggeräumt und Flüssigkeit aufgenommen. Für ihn unbegreiflich das erst jetzt, 5 Tage nach Schadensmeldung, etwas getan wird.

Da die Wohnungs- und Haustür wegen des Schlauches offen sein muss ist der Gestank auch in unsere Wohnung gezogen.

18:00 Uhr:

Da niemand den schmutzigen Flur und Treppe gereinigt und desinfizierte, habe ich das getan. Sonst schleppt jeder hier den Fäkaliendreck in die Wohnungen.

18.10.2017:

Entweder jemand von B & O oder Service Wohnen Plus hat heute einen Besichtigungstermin bei Frau T. Er hat die Wohnung besichtigt und gefragt ob wir wissen wie es dort aussieht. „Sauber“ habe ich gesagt, „denn Sie haben die Bude gestern nicht gesehen.“.

O-Ton Handwerke: Flur und die Kellerräume müssen mittels Trockner getrocknet werden.

Das glaube ich erst, wenn das Gerät aufgestellt wurde.

Der Handwerker, der mir den Wohnungsschlüssel gab, hat ihn wieder entgegen genommen.

24.10.2017 – bis heute hat sich nichts getan.

Die größere Blase im Treppenhaus weitet sich aus. Bald löst sich ein Placken der Fassade.
Nur die Fenster im Treppenhaus auf Kipp stellen hilft nicht. Da in Fäkalienabwasser etliche Bakterienstämme , die gesundheitsschädlich sind, muss sofort der/die Schäden behoben werden. Dazu gibt es etliche sachkundige Webseiten.

Der Gestank ist furchtbar. Wie lange müssen wir das dulden?

Charly
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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#3

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 2:05 pm

Ich habe einige Aufnahmen im Keller gemacht. Das Datum ist 1 Tag zurück eingestellt. Ordner /Bilder/Wasserschaden. Die Aufnahmen werden noch hier hinzugefügt.


29.10.2017

Meine Mail an service@leg-wohnen.de:

Betreffzeile: Meldung des Fäkalienverstopfung vom 13.10.2017 – seit 18.10.2017 geschieht wieder nichts

Guten Tag,

bitte lesen Sie mein Protokoll (Anhang – PDF-Datei) und teilen Sie mir zeitnah mit, wann der immer noch bestehende gesundheitsschädliche Mangel beseitigt wird.

Sollte ich bis zum 03.11.2017 von Ihnen weder Antwort erhalten noch erkennen, das das schwere Mangel behoben wird, sehe ich mich gezwungen das Gesundheitsamt zu informieren. Muss das wirklich sein?

Unter anderen können Sie sich hier über den Umgang mit Fäkalienabwasser-Schäden belesen:
http://www.baubiologie.net/fileadmin/us ... _final.pdf

Ich habe ein fortgeschrittenes Lungenemphysem und habe Atemnot wenn ich durch das Treppenhaus muss. Den Keller kann ich gar nicht mehr betreten. Des Weiteren kann ich unter diesen Umständen meiner Pflicht zur Treppenhausreinigung nicht mehr nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen

(Lesebestätigung erhalten)

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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#4

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 2:17 pm

30.10.2017:

Antwort – von service@leg-wohnen.de

Betreffzeile: Fäkalienverstopfung
Sehr geehrte Frau B,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für Reparaturmeldungen dieser Art möchten wir Sie bitten unmittelbar unseren Dienstleister TSP-TechnikServicePlus GmbH anzurufen.

Die Telefonnummer 0 80 61 / 4 95 04 30 steht Ihnen zu Ihrem geltenden Telefontarif zur Verfügung.

Die Mitarbeiter von TSP-TechnikServicePlus GmbH nehmen Reparaturmeldungen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr entgegen. In Notfällen auch am gesamten Wochenende und an Feiertagen 24 Stunden am Tag.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit auf der Website www.leg.kleinreparatur.de bei unserem Dienstleister Ihre Reparatur online zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

LEG Wohnen NRW GmbH
Ein Unternehmen der LEG-Immobiliengruppe
Hans-Böckler-Straße 38
40476 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 740 740-0
Fax: 02 11 / 740 740-74
service@leg-wohnen.de
www.leg-wohnen.de
Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Düsseldorf HRB 49 024
Aufsichtsratsvorsitzender: Thomas Hegel, Geschäftsführung: Holger Hentschel (Vorsitzender), Oliver Gabrian, Thomas Schwarzenbacher

Mit der nachstehenden Service-Nummer wird Ihr Anliegen eindeutig zugeordnet, bitte verändern Sie diese nicht.
##06-171030-01770_20171030140800620235##
03.11.2017:

Meine Freundin hat beim hiesigen Gesundheitsamt (Abteilung nachfragen) angerufen. Auskunft: „ Gesundheitsamt ist in diesen Fall nicht zuständig. Begründung: es ist nicht im öffentlichen Raum. Hier greift das Zivilrecht.“ – Tja so viel zum Schutz der Menschen in Deutschland.

21.11.2017:

meine Antwort auf deren Mail Re: Fäkalienverstopfung:

Guten Tag,

wegen eines Krankenhausaufenthaltes antworte ich erst heute.

Ich frage mich ob Sie mich veräppeln wollen oder ist es gar Ignoranz?! Sie setzen augenscheinlich einen Textbaustein ein. „Vielen Dank“.

Wenn Sie sich die Mühe gemacht haben und das Protokoll gelesen, dann wissen Sie auch, das bereits am 18.10.2017 ein Handwerker vor Ort war und den Schaden „begutachtete“. O-Ton des Handwerkers:“ da müssen Trockengeräte ran“. Seitdem hat sich nichts getan.

Es ist offensichtlich, das dieser Handwerker in diesen Fall, wohl wegen der Kosten, keine Entscheidungsbefugnis hat.

Es entsteht der Eindruck, das die LEG / Vertragspartner die Mieter hier fahrlässig einen sehr hohen Gesundheitsrisiko aussetzen. In Fäkalienabwasser und auch in den feuchten Wänden können sich 10 – 12 verschiedene Bakterien tummeln. Sie sterben eben nicht einfach ab wie oftmals angenommen. Daraus folgt, das jeder der sich im Treppenhaus aufhält diese gesundheitsschädlichen Bakterien einatmen kann.

Ganz abgesehen von der Geruchsbelästigung. Das ist ein Mangel und der sollte nun wirklich zügig behoben werden.

Ich frage also noch einmal, wann der Schaden behoben wird.


Ausschnitt: So sieht es aktuell im Treppenhaus aus. Schade das ich Ihnen keine Geruchsprobe senden kann.

Bild
Sollte ich wieder eine Textbaustein-Mail erhalten, behalte ich mir vor den Vorgang zu veröffentlichen. So geht man nicht doch mit Mieter um.

(Lesebestätigungerhalten. Ansonsten KEINE Antwort. )

Charly
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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#5

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 2:23 pm

03.01.2018 - Notiz:

Es sind bereits 1,5 Monate vergangen. Sofern sich die Mieter nicht immer wieder in Erinnerung bringen kommt auch nichts seitens LEG.


26.11.2017:

Frau T. sagte mir heute, das sie bei der LEG – Düsseldorf angerufen hat. Ihr wurde mitgeteilt das die Trocken-Geräte am 11.12.2017 hier aufgestellt werden sollen.

Frau T. sagte, wenn nicht dann wird sie sich mit den Mieterschutz in Verbindung setzen.

Anmerkung: Bleibt jetzt nur zu warten, ob dem auch so ist. Ich vermute wenn, dann werden wohl nur die Keller getrocknet? Denn im Treppenhaus muss erst die Fassade entfernt werden. Auch die leere Wohnung wird meiner Meinung nach nicht beachtet.


27.11.2017:

Herr H. zieht aus und hat heute Wohnungsübergabe. Der Hausmeister ist vor Ort. Nach dem das erledigt ist, haben wir ihn auf die Mängel angesprochen.

Er sagte das die Firma, die die Leistungen spült, ihn telefonisch über den Zustand, massive Verstopfung und Überschwemmung in der leeren Wohnung informiert hat. Der Hausmeister sagte, er hätte TSP angerufen.

Somit hat die LEG/TSP oder B+Q zwei telefonische Schadensmeldungen an diesen Tag (17.10.017) erhalten!

1 - Der Hausmeister hat die leere Wohnung inspiziert, Aufnahmen von Schaden im Treppenhaus gemacht. Er sagt auch obwohl das Buget seitens LEG sehr knapp ist, muss das gemacht werden.

2 - Er hat sich auch die Keller angesehen. Ich habe ihn den getrockneten Dreckfluss am alten Kaminschacht gezeigt. Da kann man sehr gut erkennen, das dort viel Fäkalienabwasser rausgelaufen ist.

3 - Er wird alle Mieter hier anschreiben. Grund: die Fahrräder und der große Haufen in der Waschküche. Das geht gar nicht, schon allein wegen Brandschutz. Recht hat er – nur es sind alle Gegenstände von Frau T. Deren Keller sind ja nun mal stark durch Fäkalienabwasser verschmutzt. Wohin also damit?

4 - Die Waschmaschinen/Trockner stehen nicht richtig. Wir sollen alle die Geräte dort aufstellen, wo sie hingehören.


Ich habe ihn nicht gesagt, das am 11.12.2017 Trockengeräte aufgestellt werden sollen. Ich glaube das erst, wenn die Geräte da sind.

Und ACHTUNG: Wer zahlt die Stromkosten? Es läuft sicherlich über den Allgemein-Strom!!!

Charly
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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#6

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 2:54 pm

11.12.2017:

ca. 9:30 Uhr stand ein Handwerker von TSP (Technik Service Plus) vor der Tür und sagte hier soll ein Rohrbruch sein. Ist denn das zu fassen? Die Kommunikation zwischen Schadensmeldungen, B & O – Schadenstelefon und beseitigen des Mangels/Schadens scheint auch überhaupt nicht zu klappen.

Der Handwerker wußte nichts von Trockengeräten, die heute aufgestellt werden sollten. Er hat die leere Wohnung aufgeschlossen und ins Bad / Wohnzimmer geschaut.

Ich habe ihn dann in kurzen Sätzen gesagt, was hier los ist. Er hat dann sein Mobiltelefon benutzt (Aufnahme im Treppenhaus wegen des Fassadenschadens). Und ist wieder gegangen.

Irgendwie wußte ich vorher, das heute keine Trockengeräte aufgestellt werden.

1 Woche vor Weihnachten wurden die Leitungen wieder gespült.

Die LEG hat ein Mieterhögungsbegehren geschickt. So toll da sind sie immer aktuell aber wenn es um Mangelbeseitigung geht bewegt sich nichts. Ich habe die Gelegenheit genutzt und an meinen schriftlichen Einverständnis zur Mieterhöhung die Schäden im Treppenhaus und Kellerräumen handschriftlich hinzugefügt. Tja auch seitens des zuständigen Mitarbeiters von der LEG kam bis heute keine Rückmeldung. Ein weiterer Hinweis, das die LEG nicht gewillt zu scheinen ist, die Mängel zu beheben.

Auch hat Frau T. wieder mit der LEG – Düsseldorf telefoniert. Auch hat Frau T. mit der LEG – Düsseldorf telefoniert. Miete erhöhen aber die Mängel nicht beseitigen. Sie hat noch einmal drauf aufmerksam gemacht, das hier Kinder wohnen, und ich selbst eine Lungenerkrankung habe.

Man will sich angeblich darum kümmern. Toll wie oft sollen die Mieter noch veräppelt werden? Die Wohnung im Erdgeschoss ist seit 3 Jahren leer. Gut 6 Monate später wurde die LEG informiert, das das Wasser dort sehr sehr schlecht abläuft. Das ist doch immer ein Zeichen das die Leitungen irgendwo verstopft sind.

Somit hat meiner Meinung nach die LEG die Kosten des massiven Schadens selbst zu tragen!

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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#7

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 2:58 pm

Es geht weiter : 04.01.2018

Mittags war die Frau für die Spülung der Wasserleitungen in der leeren Wohnung.

Sie sagte: das das Wasser immer noch nicht abfließt. Das geht so langsam aber wenn sie dann zur nächsten Termin vor Ort ist, sei das Wasser dann abgelaufen.

Des Weiteren ist es fraglich ob sie die Toilette spülen kann. Denn das Wasser läuft wie bei der Fäkalienverstopfung unten am Becken raus. Demnach also jedes Mal eine kleine Überschwemmung wenn sie die Toilette spült.

Die Tür zur Wohnung stand offen und unverkennbar: es stinkt in der Wohnung!

Sie erzählte von einer anderen Wohnung, wo augenscheinlich die LEG auch ihre Mängelmeldung ignoriert.Für mich hörte es sich an, als ob dort ebenfalls die gleiche Verstopfung sich etabliert. Was ist los mit der LEG ?

8. Februar 2018

Am 07.Februar Nachmittags kam einer von TSP (Technik Service Plus, 51 % der Anteile hält ebenfalls die LEG). Er sah nicht aus wie ein Handwerker, eher wie ein Büromensch.
Er wollte in den Keller und den Rohrbruch inspizieren.

Meine Güte was ist los mit der LEG, TSP und B&O? Es kann doch nicht so schwer sein, die Mängel durch den massiven Fäkalienschaden in deren System richtig zu ordnen!

Es gibt hier keinen Rohrbruch, sondern wir Mieter warten darauf das

1. die überfluteten Kellerräume
2. der Schaden bwz. Mangel im Treppenhaus

endlich behoben wird. Die Kosten nicht auf die Mieter umgelegt werden, da die LEG selbst dafür verantwortlich ist.

Die Verstopfung und somit das fluten aus der Toilette in der leeren Wohnung im Erdgeschoss war im Oktober 2017!

Seitdem wurde mehrmals nachgefragt wann nun endlich die Schäden behoben werden. Alle Handwerker die das begutachtet und Aufnahmen machten sagten „das hier Trockengeräte aufgestellt werden müssen. Das ist auch richtig so. Nur im Treppenhaus blättert jetzt stärker die Fassade ab. Die muss erneuert werden. In der Wand dahinter tummeln sich bis zu 10-12 verschiedene gesundheitsschädliche Bakterien!

Spätestens wenn es wärmer wird, löst sich die aufgeplatzte Fassade und die Geruchsbelästigung wird weiter ansteigen. Es stellt einen Mangel da und man sollte sich langsam informieren in wie weit eine Mietminderung in Anspruch genommen werden kann.
In der leeren Wohnung war jemand. Das sieht man an der Fussmatte.

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Re: LEG Protokoll eines Fäkalienschadens

#8

Beitrag von Charly » Mo Mär 05, 2018 3:01 pm

11. Februar 2018
Auch in Leverkusen hat die LEG mit fast gleichen Schaden allein gelassen. Das Abflussrohr von den Toiletten wurde zwar geflickt aber es wurde nicht gereinigt. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie das dort stinken muss. Hier ist es nicht anders. Es hat den Anschein, das auch wir hier den Fall an eine Online Redaktion schildern müssen.
Bakterien überleben auch in den durchfluteten Wänden. Es ist eine Frage der Zeit wann ein Mieter hier damit kontaminiert wird. Wer trägt dann die Kosten der medizinischen Behandlung?

Zum Artikel auf rp-online: Kot im Keller – LEG lässt einen Mieter allein

So braucht man sich nicht wundern, das hier in der Siedlung Resser Mark der Wohnungsleerstand ansteigt. Wer will schon unter solchen Verhältnissen wohnen? Wer das Protokoll liest und nicht nur überfliegt, kann unseren Frust nachvollziehen.

14. Februar 2018

Gestern Vormittag stand wieder eine Handwerker oder besser jemand der eine Wohnung reinigen sollte, vor der Tür.
Zur Zeit sind hier 2 unvermietete Wohnungen. Die im Erdgeschoss ist seit über 3 Jahren leer, während die im 1.Stock also über uns seit November 2017 leersteht. Dort wurde in den letzten Wochen auch immer wieder gearbeitet.

Wir fragten den „Handwerker“ also welche Wohnung er denn reinigen sollte. Er sagte im 1.Stock.
Daraufhin fragten wir wieso, die Wohnung wurde doch schon gereinigt. Wir kriegen das mit, weil es über uns sehr laut ist, wenn jemand dort rumwerckelt.

Wir fragten was er reinigen soll. Er wußte erst nicht wie wir das meinten. Daraufhin fiel das Stichwort „ Scheiße“ und er nickte. Ja toll dann haben wir ihn auf die stinkende Wohnung im Erdgeschoss hingewiesen. Die Mieter warten seit Oktober letzten Jahres auf eine korrekte Beseitigung durch den Fäkalienschaden.

Leider hatte er keinen Schlüssel zu der Wohnung und griff erst Mal zum Telefon.

Heute war jemand in der Wohnung im Erdgeschoss. Es war auch wieder der Handwerker von gestern hier. Die Fussmatte liegt wieder anders. Daran sehen wir ob jemand in der Wohnung war.

Könnte es sein, das die LEG nun endlich sich um die Reinigung und Beseitigung des Fäkalienabwassers kümmert? Oder wurde nur in der Wohnung der Boden gereinigt?

Das allein reicht nicht. Auch die beschädigte Wand im Treppenhaus sowie die Schäden in den 3 beschädigten Kellerräumen muss dringend in Angriff genommen werden!

Turbo Fix war hier und sagte die Badewanne soll verstopft sein.
Die Böden wurden gereinigt. Allerdings bezweifel ich, das sie auch desinfiziert wurden.

17.Februar 2018:

Nachmittags war die Frau zwecks Leitungsspülung wieder hier. Sie mußte die Leitungen in der Wohnung über uns spülen. Habe iht gesagt, das die Badewanne nicht mehr verstopft sein sollte. Sie konnte ja die ganzen Monate die Leitungen vernünftig spülen.

Sie hat sich das denn angesehen und meinte, wenn sie nur ein bischen die Hähne aufdreht kommt sofort Wasser. Das war wohl vorher nicht der Fall.

Nur die Toilette ist unten eben noch undicht. Dort fließt das Wasser immer noch raus.
Ergo → Toilettenspülung ist nicht möglich.



19.Februar 2018:


Heute war ein Handwerker von TSP vor Ort. Er hat ein Loch in der leeren Wohnung, dort wo die Überschwemmung zu Tage kam, zugemauert. Da ich die Wohnung kenne vermute ich das man nach Jahren endlich das große Loch im Bad (Decke und teilweise die Wand) geschlossen hat.

Die beschädigten Kellerräume und Treppenhaus wurden bis heute immer noch nicht angegangen. 🙁

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